wurde. Newton Baroque aus den USA richtete den Fokus allerdings auf den Geigenvirtuosen und Kammermusiker. Die Barockgeigerinnen Christina Day Martinson und Susanna Ogata spielten eine Auswahl von Triosonaten aus den „Harmonia Artificiosa Ariosa“, die erstmals 1696 in Salzburg veröffentlicht wurden. Ihnen zur Seite zeichneten Cullen O’Neil (Violoncello) und Andrus Madsen (Cembalo) für den Generalbass verantwortlich. Biber verlangt für jede Partita eine spezielle Skordatur der Violinen, die den Instrumenten je nach der Haupttonart eine ganz eigene Resonanz verleiht. Durch eine geschickte Programmfolge – Partita III A-Dur, Partita I d-Moll, Partita V g-Moll – näherten sich die beiden Violinen Schritt für Schritt der Normalstimmung, die für die abschließende Partita VI D-Dur letztlich erreicht wurde. Das Umstimmen der Instrumente gelang, ohne den Programmablauf über die Maßen zu stören. Dazu trugen auch die von Andrus Madsen eingestreuten Erläuterungen zu den Werken bei. Bibers Musik begeistert durch ihren Facettenreichtum. Mal kommt sie quasi mit französischer Eleganz daher, mal verspielt, einmal als majestätisches Zwiegespräch zwischen den Geigen, ein andermal mit hochvirtuosen Barriolage und Arpeggii. Newton Baroque Tage Alter Musik Regensburg 2025 30 Ars Antiqua Austria und die Florianer Sängerknaben in der Dreieinigkeitskirche Newton Baroque im Reichssaal STIMMEN ZUM FESTIVAL TAGE ALTER MUSIK 2025 We had a truly fantastic experience at TAM 2025 — it has been a long time since we encountered such a careful, thoughtful organization and, especially, such a dedicated, knowledgeable and sensitive audience. It was a real pleasure and an honour to be part of this beautiful festival. Jorge Losana, Cantoría
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